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Monitoring am St. Salvator PDF Print E-mail
Monday, 31 January 2011 13:52
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Bauwerksüberwachung am St. Salvator, Schwäbisch Gmünd

St. Salvator in Schwäbisch Gmünd wurde 1617 – 1621 durch Kaspar Vogt als natürliche Felsenkirche oberhalb von Schwäbisch Gmünd in eine obere und untere Kapelle ausgebaut.Die Wandoberflächen in der oberen Felsenkapelle zeigen eine bildliche Reliefdarstellung aus dem Leben Christi (Ölbergdarstellung, entstanden 1620). Diese in Deutschland einzigartige Darstellung ist direkt aus dem Felshang herausgearbeitet, der aus Stubensandstein des mittleren Keupers besteht. Verwitterungsvorgänge, die überwiegend durch das natürliche, dauerfeuchte Milieu des Felsens bestimmt werden, haben zu einem starken Kornbindungsverlust geführt. In Teilbereichen haben sich schwarze Krustenbildungen mit dahinter liegenden Auflockerungszonen sowie mikrobieller Befall entwickelt. Ein fortschreitender Verlust der originalen Oberflächen ist festzustellen und eine baldige konservierende Behandlung ist unumgänglich. Aufgrund der natürlichen, hohen Bergfeuchte, die jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, gibt es bis heute keine geeigneten Gesteinsfestigungsmittel bzw. Konservierungsverfahren, die gefahrlos für das Objekt eingesetzt werden können. Ein Austrocknen des Reliefs birgt die Gefahr, dass es aufgrund des fragilen Zustands zu verstärkten und schnellen Materialverlusten kommt. Hier setzt das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Denkmalpflege geförderte Forschungsprojekt der Universität Stuttgart an, das sich zum einen der Entwicklung eines Steinfestigungsmittels für dauerfeuchte Untergründe und zum anderen der damit möglichen Musterkonservierung der Felsenkapellen widmet. Besonderes Augenmerk wird auf die Problematik Salzbelastung und mikrobieller Befall gelegt. Das Konsortium aus universitärer Forschungseinrichtung, dem Eigentümer, fünf kleinen und mittleren Unternehmen sowie dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsiduim Stuttgart bietet die Gewährleistung der Verbreitung der Ergebnisse in Forschung, Praxis und Denkmalpflege. Die Projekt begleitende Information einer interessierten Öffentlichkeit mittels Internet und im jährlichen Rhythmus geplanten Workshops, sowie die Sicherung des Konservierungserfolgs durch ein mit Eigentümern, Nutzer und der Denkmalpflege abgestimmtes Wartungs- und Überprüfungskonzept sind beispielhaft.

Smartmote ist Kooperationspartner innerhalb des Projekts und übernimmt die Dauerüberwachung des St. Slavators mittels drahtloser Sensoren. Die Überwachung startet im Laufe des Frühjahres.

Zur Information noch ein Artikel aus der Schwäbischen Post, Donnerstag, 27. Januar 2011: Bei der Miesmuschel abgeguckt

Last Updated on Monday, 31 January 2011 14:08
 
FreshCon-Erweiterung mit Scherwellensensorik PDF Print E-mail
Thursday, 13 January 2011 08:35
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Unser FreshCon-Messsystem wurde um die Option zur kombinierten Kompressions- und Scherwellenmessung erweitert. Damit lassen sich weitere Werkstoffparameter, wie der Elastizitätsmodul und die Querdehnungszahl (Poisson-Zahl), ermitteln. In diesem Zusammenhang wurde die Messsoftware grundlegend überarbeitet. Die wesentlichen Merkmale des FreshCon-Systems sind:

  • Simultane Messung mit zwei Prüfgefäßen (z.B. mit Scherwellen- und Kompressionswellensensorik)
  • Automaisierte Messdurchführung
  • Automatisierte Ermittlung der Scher- und Kompressionswellengeschwindigkeit
  • Automatische Berechnung von Schermodul, Elastizitätsmodul und Querdehnzahl

 

Last Updated on Monday, 31 January 2011 14:11
 
Remote Structural Health Monitoring PDF Print E-mail
Written by Markus Krüger   
Monday, 10 January 2011 00:00

Description

Maintenance costs and lifetime prognosis of structures become more and more important. Different exposures have to be considered, e.g. dynamic and static loads, strains as well as temperature and moisture. Today, the inspection of civil structures and especially of bridges is mainly done visually. The condition of a structure is examined from the surface and the interpretation and assessment is based on the level of experience of inspection engineers. This process can be significantly improved using structural health monitoring techniques. The continuously acquired data allows for a better assessment of a structure’s performance and, since it is based on objective data, an improved prediction of its durability and remaining life time.

Today, wired systems are widely used in structural health monitoring of civil structures. However, they are relatively expensive, vulnerable and time consuming to install. In contrast, wireless monitoring systems are easily installed and operated. Smartmote provides wireless monitoring solutions that are optimized for each specific application.

Key features:

  • cost efficient and robust
  • easy application
  • wireless data transfer
  • remote control and programmable alarms

Some examples of ongoing monitoring campaigns could be found here : www.shm.uni-stuttgart.de

Last Updated on Monday, 31 January 2011 14:10